Wangenitzsee Hütte – Lienz

Wenn ich schon an so einem schönen Ort in den Bergen bin und sich der Sonnenaufgang mit schönem goldenem Licht ankündigt, fällt es nicht mehr ganz so schwer früh aus dem warmen Bett zu klettern. Und nach einer schnellen Katzenwäsche stehe ich mit Josef am See und blicke auf die nebelverhangenen Berge. Das sind ein paar Einblick der Fototour vor dem Frühstück:

Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt haben beginnen wir mit dem letzten Aufstieg. Über die Obere Seescharte geht es auf 2603m. Vorsichtig arbeiten wir uns über die komplett vereisten Schneefelder in dem wir mühsam mit unseren Wanderstiefeln Stufen hereinschlagen. Über ebensfall vereiste und sehr rutschige Steine geht auf Kieswegen den steilen Abhang hinauf. Obwohl oben ein kalter Wind weht und um uns herum alles eingefroren ist, genießen wird eine Weile die Aussicht vom Grat in Tal und können schon unsere Endstation Lienz sehen.

Von da an beginnt der Absteig mit 2000 Höhenmetern.

Vorbei an einer Schafherde die uns misstrauisch beäugt. Weiter zu Kuhherden die uns ganz genau im Blick behalten und ihre Kälber abschirmen. Da sie zum Teil auf dem breiten Schotterweg liegen, machen wir den ein oder anderen Bogen durch die von Kuhfladen übersähten Wiesen.

Leider sind ab jetzt die kleinen schönen verschlungenen Wnderwege rar. Breite Schotterstraßen, E-Mountainbikes, entspannt gekleidete Tageswandernde und Schulklassen kreuzen unseren Weg. Neben Turnschuhen sind auch immer wieder Handtaschenhunde mit von der Partie.
Unsere Mittagspause verbringen wir auf einer Bank mit Aussciht über das Tal in mitten einer blühenden Wiese und wärmendem Sonnenschein.

Um die großen Schotterstraßen zu umgehen, begeben wir uns auf halb zugewucherte Pfade, die mit falschen oder fehlenden Beschriftungen auch nicht immer dem eingezeichneten Verlauf auf der Karte folgen. Nicht nur einmal kürzen wir über irgendeine Wiese ab und laufen mit erhobenen Armen durch hohe Brennnesselfelder. Als wir auf den verlassen Gasthof „schöne Aussicht“ treffen, machen wir es uns für 2h auf dem verwilderten Spielplatz gemütlich.

In Dölsach angekommen, genißen wir eine große Portion Kässpätzle und erreichen nach einem kleinen Verdauungsspaziergang das Waldhotel – unsere Unterkunft bevor es morgen wieder zurück nach Hause geht. Nach einer ausgedehnten warmen Dusch freuen wir uns auf das große gemütliche Bett.

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