Elberfelder Hütte – Wangenitzsee Hütte

Nachdem wir eine wunderbar ruhige Nacht ganz allein im großen Matratzenlager verbracht haben, können wir unsere mollig warmen frisch ausgewaschenen Klamotten aus dem Trockenraum holen und entspannt in diesen Tag starten.

Für unser Frühstück suchen wir uns einen trockenen Felsen etwas oberhalb der Brücke mit schönem Blick das Tal entlang.

Und dann beginnt unser Tag voller Schneefelder: erst eins, dann zwei und bald schon 10. Vorbei an der Wasserleitung der Hütte und kristallklaren Bergseen voller Eisschollen.

Mit sehr vielen Fotostopps geht es weiter über Schnee und Geröll. Zum Glück sind die Schneefelder, genau wie die Hüttenwirtin es gesagt hat, nicht sehr steil und der Schnee griffig. Schon bald erreichen wir den höchsten Punkt unserer Alpenüberquerung: die Gößnitzscharte mit 2737m über N.N.

Auf der anderen Seit der Scharte werden die Schneefelder etwas weniger, aber bei unserer TUC-Keks-Pause fängt es an zu schneien und generell wird es deutlich ungemütlicher. Darum bringen wir den restlichen Abstieg schnell hinter uns.

Alpendohlen spielen mit den Winden, die die Berghänge hinaufwehen und wir schauen ihnen eine ganze Weile zu. Mit den knallroten Füßen und den leuchtend gelben Schnäbeln sind sie wirklich schön anzusehen.

In den nächsten Stunden laufen wir auf geschwungenen Wegen den Berghang entlang währen es langsam aber stetig bergauf geht.

Bald schon wir es steiler und wir kämpfen und Stück für Stück im immer wiederkommenden Regen den Zick-Zack-Weg den Berg hinauf. Schnell werden wir von den Pfeilern der Bergseilbahn der nächsten Hütte durch den aufziehenden Nebel begleitet. Erst nach dem wir die Scharte zum Kessel in dem die Wangenitzseehütte liegen überquert haben, können wir wieder weiter als 50m sehen.

Als wir die Wangenitzsee Hütte erreichen, haben wir 50 Schneefelder überquert und sehr sehr viele Fotos gemacht.

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