TAG 2

Kärlinger Haus – Maria Alm (Bachleithof)

Um 5:30Uhr klingelt der Wecker unserer Zimmermitbewohner. Bin ich froh, dass wir nicht zu dieser Wandergruppe gehören. Wir konnten uns einfach nochmal für eine ganze Stunde umdrehen und uns genüsslich in die sehr hübschen und kuscheligen DAV-Fleece-Decken kuscheln.

Dann geht es für uns aber auch los: Das Frühstücksbuffet für 20€ lassen wir aus und stapfen die erste halbe Stunde nur mit 2 Müsliriegeln im Magen den Berg hoch. Als ein einladender Stein gefunden war, eröffnen wir die große Frühstückstafel. Brot und Käse, ein Scheibchen Gurke, etwas Apfel und Schoki. Mit frischer Energie waren die folgenden 500 Höhenmeter schnell hinter uns gebracht. Auf der Hochebene wurden wir von beeindruckenden Felsen und Schneefeldern begrüßt. Eins davon wollte Josef direkt verschlucken. Zum Glück ist bei den kleinen Einbruch in den Schnee nichts passiert.

Da wir auf der Hochebene von grauen Steinen und weißem Schnee umgeben sind, stresst es uns etwas, dass die Nebelwand hinter uns imme rnäher kommt. Hier oben ist es nämlich nicht so cool die Orientierung zu verlieren.

Als wir die Hochebene verlassen blicken wir unserem steilen Abstieg ins Tal entgegen. Mit Stahlseil gesicherte Stellen, viel Geröll und seltene Blicke ins Tal erwarten uns.

Auf dem Weg durch Tals zu unserem Übernachtungsbauernhof genehmigen wir uns noch eine leckere Pizza. Unser Übernachtungsbauernhof ist der Bachleithof, der am Ende des Tals liegt uns aber am nächsten Tag die Strecke durch das Tal erspart. Nach einem sehr herzlichen Empfang (auch durch ein paar Babykätzchen) können wir endlich duschen. Das Ganze gestaltet sich etwas sportlich mit phasenweise kochend heißem Wasser. Danach werden die ersten Klamotten ausgewaschen, auf dem Balkon noch die letzten Sonnenstunden genossen und diskutiert, ob man eher 50 berühmte Männer oder 50 berühmte Frauen benennen kann.

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