Fast verpasst: Wir liegen in Tam Coc schon sehr entspannt in unseren Betten und fragen uns wann wir morgen eigentlich auschecken müssen. Große Überraschung: wir haben keine Nacht mehr in unserem Hostel und unser Nachtzug geht in einer Stunde – leichte Panik. Wir im Schlafanzug, Betten schon angewärmt und unser Zeug noch komplett im Zimmer verteilt. Nach einer kurzen Schockminute starten wir den Countdown: packen, auschecken und bezahlen an der Rezeption, Fahrer organisieren, mit dem Taxi zum Bahnhof düsen, Zug erwischen – zum Glück klappt alles. Schlafen ist nur leider (zumindest für mich) nicht so drin, weil der Typ unter uns mega laut schnarcht, abartig laut einfach. Ohropax+Kopfhörer+Musik bringt einfach nichts.

Willkommen in Dong Hoi und nun?: Ziemlich verpennt stolpern wir gegen 7 Uhr aus dem Zug. Um den nervenden Taxifahrern zu entgehen, ziehen wir uns ins Bahnhofsgebäude zurück und überlegen erstmal. Am Ende bekommt der Taxifahrer, der uns ins Bahnhofgebäude folgt die Fahrt – seine Hartnäckigkeit zahlt sich also aus. Nach der Fahrt liegt unser Hostel dunkel und abgeschottet vor uns – oookay, super komisch. Wir quetschen uns durch einen Spalt zwischen Nachbargrundstück und Auto in den Vorraum des Hostels. Der verdatterte Hostelbesitzer begrüßt uns mit dem Satz „Wie seid ihr denn hier reingekommen?“. Irgendwie ist unser Start in dieser Stadt etwas random. Nach vielfachem Rumfragen wird uns auch klar, dass es keine Möglichkeit gibt die Vinh Mooc Tunnel zu besuchen, für die wir eigentlich gekommen sind. Richtig schade.
In kommenden Stunden versöhnen uns aber mit der Stadt: wir genießen ein mega nices Frühstück in einem sehr süßen Cafe, dann schlendern wir durch eine ruhige Stadt mit wunderschön dekorierten Gassen, entdecken an jeder Ecke unglaublich einladende Cafes und lassen uns von den Karaoke-Musik einlullen.

Neben bunten Girlanden und Lichter werden an jeder Ecke Kirsch- oder Pfirsichbäume für das Neujahrsfest angeboten.

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