
Hanoi:
ist die Hauptstadt des Vietnams und liegt im Delta des Roten Flusses.
Ruhiger Sonntagmorgen: Während Anisa sich ausruht und alle Energie ins Gesundwerden steckt, klettere ich um 6 Uhr aus meinem Bett (dank Jetlag kein großes Problem). Ziel ist es richtig profimäßig bei Sonnenaufgang Fotos zu machen und vielleicht mal eine etwas leerere Stadt vorzufinden. Das mit der leereren Stadt funktioniert, aber die Sonne suche ich vergeblich.



Zug zwischen den Häusern:

Eine der Touristenattraktionen hier in Hanoi ist der Teil einer Zugstrecke, der durch eine schmale Häusergasse verläuft. Die Bahnstrecke ist restricted area und kann nur über einen Cafe-Besuch erreicht werden. Ich musste mich also in ein Cafe an der Strecke begeben und dort ein Getränk kaufen, andernfalls wirst du von der Polizei entfernt. Für 30.000 vietnamesische Dongs (etwas mehr als 1€) genieße ich den billigsten Tee der Karte.
Nach über 20min warten nähert sich endlich der Zug.

Und er kommt immer näher …

Bis der Zug so nah an mir vorbei rauscht, dass ich mich zurück lehnen muss.

Stau: Am Abend verbinden wir das Essen gehen mit einem weiteren Spaziergang durch Hanoi. In einer sehr langen Gasse stehen wir dann sogar zu Fuß im Stau. Es geht einfach nichts mehr: Auf den Gehwegen drängen sich die Verkaufsstände, Mofas, Kochstellen und Plastikstühle. Die Straße wird in beiden Richtung von Mofas, Autos und Fahrrädern befahren und zwsichendurch schiebt man sich als Füßgänger im Abgasnebel irgendwie voran. Unser Fazit: nie mehr ohne FFP2-Maske.