Am Fluss schlendern: Endlich mal eine Stadt für einen Spaziergang. Bis jetzt hatten wir entweder gar keine Gehwege oder extrem zugestellte Gehwege oder nur sehr sporadisch angelegte Gehwege. Malakka ist da anders. Zum einen gibt es wirkliche echte, breite, benutzbare Gehwege und zum anderen gibt es sogar einen auto- und rollerfreien Weg auf beiden Seiten des mittelgroßen Flusses, der sich durch Malakka schlängelt. Ganz klar also was unsere erste Mission ist: den Weg auf der Flussseite unseres Hostels erkunden.
Schon nach ein paar hundert Metern wandelt sich in der Weg. Weiter geht es auf einem Bohlenweg durch die seitlichen flacheren Stellen des Flusses. Hier ist es schön schattig und die aus dem Wasser herausstehenden Wurzeln der Bäume bilden ein tolles Muster. Ab und zu wird dieses Muster von einem fetten Körper unterbrochen. Wenn man sie einmal sieht, kann mn gar nicht mehr weg schauen: Rieseneidechsen. Vermutlich flying dragon, also irgendeine Art von Waran – das Internet ist sich da nicht so ganz einig.




Wenig später konnte ich noch ein kleineres Exemplar an einem verrosteten Stromkasten spotten, das sehr erhaben durch sein Fensterchen blickte.

Ich war wohl nicht ganz so unauffällig wie ich dachte, denn kurz später hatte auch er mich entdeckt.

Unter Kokospalmen, neben bunten Häusern und zwischen Schmetterlingen ging es immer weiter flussabwärts bis zum Stadtzentrum.










Auch in Melakka wurde zu Neujahr das Jahr des Drachens begrüßt:
