Unser Standardprogramm in Großstädten beinhaltet eine free-walking Tour. Also stehen wir um 10:30 Uhr am ältesten Gebäude in Sydney bereit. Alt ist hier immer sehr relativ, weil die Stadt einfach nicht sehr alt ist.

Während ich versuche dem Guide zuzuhören, muss ich mich doch ab und zu mal von der Gruppe entfernen, weil beispielsweise solche Fotomotive auf mich warten:

Der große Vogel ist ein Ibis und wird leider von den Einheimischen oft Bin Chicken genannt, weil er immer wieder beim Durchwühlen der Mülltonnen erwischt wird.


Hier noch eine kleine Sammlung von Fotos, die während der Tour entstanden sind:





Unsere Tour endet drei Stunden später am Oversea Teminal des Hafens mit einem tollen Blick auf den regen Fährbetrieb und ein guter Stalker-Platz für das Treiben unter uns.




Nach der Tour bewegen wir uns langsam in Richtung Harbour Bridge, die wir unbedingt noch überqueren wollen. Nachdem wir noch auf einem kleinen süßen Markt (hier wird neben neuen Schach-Interpretationen und Klangschalen sowohl Krokodilfleisch als auch Känguru angeboten). Ein Käffchen bzw. eine heiße Schoki darf zwischen drin auch nicht fehlen. Und wenn man schon mal gemütlich sitzt, passiert es schnell, dass man über eine Stunde Passanten beobachtet.







Nach der Brückenüberquerung schlendern wir an der Wasserkante entlang über den Darling Harbour (=most overrated tourist attraction in the world, laut unserem Guide), dem verlassen daliegenden Fish Market, bis ins Studentenviertel Glebe in dem wir uns in der kleinen gemütlichen Fensternische eines italienischen Restaurants lecker bedienen lassen.